Berlin-Wahlen 2026: Short-Form Analyse in Echtzeit
Erstmals wählen 16-Jährige das Abgeordnetenhaus mit. Wir tracken über 400 Accounts der sieben umfragerelevanten Parteien über alle Ebenen live: Der Berliner Kurzvideo-Wahlkampf ist leise, radikal dezentral, und sein Reichweiten-König ist ein Unbekannter.
Für diese Analyse tracken wir mit viral.app den Berliner Kurzvideo-Wahlkampf der sieben umfragerelevanten Parteien, live und bis zum Wahltag: 404 Accounts auf TikTok, Instagram, Facebook und YouTube, von den Landesverbänden über alle Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten bis hinunter zu Direktkandidaten in den Wahlkreisen, Bezirksverbänden und BVV-Listen. Es ist, soweit wir wissen, die vollständigste laufende Vermessung eines deutschen Landtagswahlkampfs in den Feeds.
So sieht das Rennen Stand heute aus:
Was am 20. September überhaupt gewählt wird
Kurz zur Einordnung, denn die Berlin-Wahl ist eigentlich ein ganzes Bündel von
Wahlen:
Abgeordnetenhaus: mindestens 130 Sitze. 78 davon werden direkt in den
Wahlkreisen vergeben (Erststimme), der Rest über Listen. Die Zweitstimme
entscheidet über die Kräfteverhältnisse.
Zwölf Bezirksverordnetenversammlungen: Parallel wählt jeder Bezirk sein
eigenes Kommunalparlament, hier dürfen auch EU-Bürgerinnen und EU-Bürger
abstimmen.
Wahlalter 16: Nach der Verfassungsänderung von 2023 ist es die erste
Abgeordnetenhauswahl, bei der 16- und 17-Jährige mitentscheiden.
Unser Tracking bildet genau diese Struktur ab: jede Partei mit Landesverband,
Fraktion und Jugendorganisation, jede Spitzenkandidatur, dazu hunderte
Wahlkreis-, Bezirks- und BVV-Accounts, sauber nach Partei, Ebene und Bezirk
klassifiziert.
Kopf an Kopf: Ein offenes Rennen um Platz eins
Die aktuelle Forsa-Erhebung vom 22. August (online, n = 1.535, Feldzeit 4. bis 18. August, im Auftrag von
t-online) sieht die Linke mit 22 Prozent vorn, dahinter CDU und AfD mit je 18
und die Grünen mit 16 Prozent; die SPD folgt mit 12 Prozent bereits mit etwas
Abstand. Der Feed erzählt eine ähnlich enge, aber nicht dieselbe Geschichte:
Vier Parteien liegen beim View-Anteil dicht beieinander, genauso knapp wie in den Umfragen, nur mit völlig anderer Reihenfolge. An der Spitze steht aktuell die FDP mit 21,9 % der Views. Für die FDP, die in der Sonntagsfrage bei drei Prozent liegt, ist das ein bemerkenswerter Ausreißer. Dahinter die SPD mit 21,7 %, die Linke mit 20,3 % und die Grünen mit 16,8 %. Wie es zu dem FDP-Ausreißer kommt, klärt sich weiter unten, und er sagt viel über diesen Wahlkampf.
Auffällig ist, wie klein alle Zahlen sind. Ein durchschnittliches Berliner Politik-Video kommt auf 6.200 Views. In 30 Tagen haben es nur 11 Videos über 100.000 Views geschafft, über die Millionenmarke kamen 0. Für eine Stadt mit fast vier Millionen Einwohnern, Millionen Wahlberechtigten und einer brandneuen Erstwähler-Generation ist das bemerkenswert wenig Lärm.
Kein Zentrum: Wo Berlins Reichweite wirklich entsteht
Der ungewöhnlichste Befund dieser Wahl steckt in der Ebenen-Analyse. Wir haben
jeden Account nach seiner Rolle klassifiziert, vom Spitzenkandidaten bis zum
Bezirksverband:
Die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten, das nominelle Gesicht des Wahlkampfs, stehen für gerade einmal 14,0 % der Views. 53,5 % entstehen unterhalb der Landesebene: bei Direktkandidaten in den Wahlkreisen, Bezirksverbänden und BVV-Listen. Einen verwandten Befund kennt die Forschung zur Bundestagswahl 2025: Laut Friedrich-Ebert-Stiftung beruhte die TikTok-Stärke der AfD dort wesentlich auf einer aktiven „zweiten und dritten Reihe“ aus Unterstützer- und Umfeld-Accounts jenseits der offiziellen Kanäle. Berlin zeigt ein ähnliches Muster innerhalb der offiziellen Parteistrukturen, quer durch die Parteien, nur ausgerechnet bei der Berliner AfD nicht.
Das Gegenmodell steht 150 Kilometer südwestlich: In Sachsen-Anhalt, wo wir denselben Live-Ansatz fahren, laufen über 90 Prozent der erfassten Views über die Spitzenkandidaten-Accounts. Wichtig für den fairen Vergleich: Dort tracken wir nur die Landesebene, in Berlin zusätzlich hunderte Wahlkreis-, Bezirks- und BVV-Accounts. Doch selbst wenn man Berlin auf denselben Zuschnitt beschränkt, also nur Landesverbände, Fraktionen, Jugendorganisationen, prominente Einzelpolitiker und Spitzenkandidaturen zählt, kommen die Spitzenkandidaten hier nur auf 30,0 % der Views. Zwei Wahlkämpfe, zwei Extreme: dort eine Ein-Personen-Maschine, hier ein Schwarm ohne Kopf.
Der unbekannteste Reichweiten-König der Stadt
Wie dezentral Berlin tickt, zeigt niemand besser als Moritz Wimmer. Kein Spitzenkandidat, kein Senator, sondern Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Berlin und Abgeordnetenhaus-Kandidat in Charlottenburg-Wilmersdorf. Seine Instagram-Reels, viele davon zu den Protesten im Iran und zu Menschenrechtsthemen, haben in 30 Tagen deutlich über eine Million Views eingesammelt, in derselben Größenordnung wie alle neun Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten dieser Wahl zusammen. Das erklärt den Löwenanteil des FDP-Spitzenplatzes im Partei-Ranking. Ohne diesen einen Account fiele die FDP vom Spitzenplatz ins Mittelfeld zurück, auf einen View-Anteil von rund acht Prozent (Momentaufnahme vom 25. August) — immer noch deutlich mehr, als ihre drei Prozent in der Sonntagsfrage vermuten lassen.
Er ist kein Einzelfall. Das reichweitenstärkste Einzelvideo des Monats kommt
vom Grünen-Bezirksverband Tempelhof-Schöneberg, ein Reel über Pariser
Stadtpolitik mit über einer halben Million Views. Dahinter: SPD-Politiker
Marcel Hopp, die Pankower Direktkandidatin und Drag-Ikone Gloria Viagra, der
Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak. Berlins politische Reichweite gehört
den Rändern der Parteiapparate, nicht ihren Zentralen.
Das Kandidaten-Paradox
Und die eigentlichen Hauptfiguren? Widersprechen den Umfragen gleich doppelt:
Der reichweitenstärkste Spitzenkandidat ist Steffen Krach, dessen SPD in den Umfragen auf dem letzten Platz der fünf Großen liegt: 505.000 Views mit 38 Videos. Umfrage-Favoritin Elif Eralp hat dagegen erst 9 Videos in den letzten 30 Tagen veröffentlicht, ihren TikTok-Account startete sie erst vier Wochen vor der Wahl. Ihre Reichweite pro Video gehört mit 13.100 Views zu den besten des Felds, die Frequenz ist die einer Nebenrolle.
Ein typisches Krach-Video sieht so aus:
Noch stiller ist es bei der CDU: Stefan Evers, der die Spitzenkandidatur Mitte Juli übernahm, nachdem Kai Wegner sie zurückgezogen hatte und Regierender Bürgermeister blieb, kommt auf 5 Videos und 33.000 Views, ohne eigenen TikTok-Account. FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer hat in den gesamten letzten 30 Tagen kein einziges Kurzvideo veröffentlicht, während der JuLis-Landeschef Wimmer für dieselbe Partei Millionenreichweite einfährt. Und die BSW-Überraschung: Michael Lüders, Listenplatz zwei, erreicht mit nur 12 Videos die beste Reichweite pro Video aller Kandidaten, allerdings mit Content über Israel, Gaza und Außenpolitik statt über Berlin.
Die AfD-Anomalie
Die größte Lücke nach unten zwischen Umfrage und Feed bleibt die AfD: 18 Prozent in der Sonntagsfrage, aber nur 3,6 % der Views, und das, obwohl jetzt auch ihre komplette Bezirksebene mitgezählt wird. Mit 299.000 Followern hat sie eine der größten Basen der Stadt, bespielt sie aber kaum: 90 Videos in 30 Tagen, quer über alle Ebenen, mit 4.200 Views im Schnitt. Spitzenkandidatin Kristin Brinker kommt auf 7 Videos.
Studien wie der
EFBI Digital Report zur Bundestagswahl 2025
beschreiben die AfD als strukturell dominante Kraft im politischen
Kurzvideo-Raum. Berlin ist der Gegenbeweis, dass diese Dominanz automatisch
wäre: Ohne eine Kurzvideo-Persönlichkeit wie in anderen Landesverbänden
verpufft auch eine Follower-Basis in dieser Größe. Was passiert, wenn so eine Person
existiert, zeigt unsere Sachsen-Anhalt-Analyse drastisch.
Die vergessenen Erstwähler
Zurück zum historischen Kern dieser Wahl: Erstmals dürfen Jugendliche ab 16
mitwählen. Die Forschung ist eindeutig, warum das zählt. Die
Bertelsmann Stiftung
zeigt, dass frühes Wählen die Wahlbeteiligung dauerhaft erhöhen kann, und bei
der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017 gingen 16- und 17-Jährige sogar
häufiger zur Urne als klassische Erstwähler ab 18. Und wo erreicht man diese
Gruppe? Laut
JIM-Studie 2025
folgen 48 Prozent der 16- bis 19-Jährigen Influencern oder Social-Media-Kanälen,
die sich mit dem aktuellen Tagesgeschehen beschäftigen.
Gemessen daran ist das Angebot der Parteien dünn, zumindest als Organisation. Die sechs getrackten Verbands-Accounts von Jusos, Junger Union, Grüner Jugend, Linksjugend und Jungen Liberalen stehen zusammen für gerade einmal 2,1 % der Wahlkampf-Reichweite. Bemerkenswert ist der Kontrast zum eigenen Personal: Der reichweitenstärkste Account der ganzen Stadt gehört mit Moritz Wimmer ausgerechnet einem Jugendverbands-Chef, der aber unter eigenem Namen und als Kandidat postet, nicht über den Verbandskanal. Wer die Jungen erreicht, tut das in Berlin als Person, nicht als Organisation. Der Plattform-Split zeigt dasselbe Muster:
Instagram ist Berlins politische Leitplattform, fast jede Partei holt
dort den Großteil ihrer Views.
TikTok, die Plattform der Erstwähler, trägt nur rund ein Neuntel der
Gesamtreichweite. Die Linke dominiert dort mit knapp 40 Prozent der
TikTok-Views, CDU und AfD fehlen mit je unter einem Prozent praktisch
komplett.
Um die neuen Erstwählerinnen und Erstwähler kämpft im Feed bisher fast
niemand gezielt, weder die Jugendverbände noch die Spitzenkandidaturen.
Sechs Wochen, niemand setzt sich ab
Auch über die Zeit hält der Gleichstand: Seit Mitte Juli haben mehrere
Parteien mindestens eine Woche gewonnen. Niemand baut einen Vorsprung auf,
niemand bricht ein.
Der Blick nach Magdeburg
Wie ungewöhnlich das Berliner Bild ist, zeigt der Live-Vergleich mit
Sachsen-Anhalt, das zwei Wochen früher wählt:
Das deutlich kleinere Bundesland erzeugt ein Vielfaches der Reichweite der
Hauptstadt, dort Videos jenseits der Millionenmarke, in Berlin bisher keines. Der Grund
ist eine einzige Person, wie die
Sachsen-Anhalt-Analyse
zeigt. Zusammen ergeben die beiden Wahlen ein seltenes Experiment: gleiche
Plattformen, gleiche Algorithmen, zwei Wochen Abstand, und zwei
entgegengesetzte Modelle politischer Aufmerksamkeit.
Was das für den 20. September heißt
Views sind keine Stimmen. Aber in einem Rennen, in dem vier Parteien innerhalb
weniger Prozentpunkte liegen, können Mobilisierungseffekte den Ausschlag geben,
und erstmals wählt eine Generation mit, deren politische Öffentlichkeit fast
vollständig im Feed stattfindet. Dass um genau diese Gruppe bisher am wenigsten
gekämpft wird, ist der vielleicht folgenreichste Befund dieser Analyse.
Bis zur Wahl aktualisiert sich dieser Artikel automatisch weiter. Nach dem 20.
September frieren wir die Zählung ein und legen die View-Anteile neben das
amtliche Ergebnis.
Alle Daten zum Nachrechnen
Alle Rohdaten als Excel-Datei
Jeder getrackte Account und jedes einzelne Video aus dem Auswertungsfenster, mit Partei, Ebene, Reichweite, Engagement und Video-Link. Drei Tabellenblätter: Accounts, Videos und eine Info-Seite mit Datenstand und Methodik.
Weiterverwendung mit Quellenangabe „viral.app“ erlaubt. Für Redaktionen: Wir liefern die Zahlen auf Anfrage auch als CSV oder mit anderem Zeitfenster.
Methodik und Scope
Datenbasis: 404 verifizierte, öffentliche Accounts auf TikTok, Instagram, Facebook und YouTube, getrackt mit viral.app: Landesverbände, Fraktionen, Spitzenkandidaturen, reichweitenstarke Einzelpolitiker (unter anderem Kai Wegner, Franziska Giffey, Raed Saleh und Ferat Koçak, der für die Berliner Linke im Bundestag sitzt), Jugendorganisationen sowie Direktkandidaten-, Bezirksverbands- und BVV-Accounts.
Partei-Auswahl: Getrackt werden die sieben Parteien, die in der Sonntagsfrage ausgewiesen werden (SPD, CDU, Grüne, Linke, AfD, FDP, BSW). Zur Wahl zugelassen sind insgesamt 17 Parteien; Kleinstparteien ohne Umfrageausweis sind nicht Teil dieser Analyse.
Ebenen-Klassifikation: Jeder Account ist nach Partei, Ebene (z. B. Spitzenkandidat, Direktkandidat, Bezirksverband) und Bezirk klassifiziert. Einzelne Accounts mit unklarer Zuordnung sind per Audit ausgeschlossen.
Metrik-Definitionen: „Views“ sind die von den Plattformen gemeldeten Abrufe pro Upload, keine eindeutigen Personen und keine Netto-Reichweite. „Follower“ sind die Summe der Follower aller getrackten Accounts über Plattformen hinweg; wer mehreren Accounts folgt, zählt mehrfach. Wo im Text „Reichweite“ steht, sind stets diese View-Summen gemeint.
Crossposts: Viele Videos erscheinen parallel auf mehreren Plattformen; jede Version zählt als eigener Upload. Ein spürbarer Teil der View-Summen entfällt auf solche Crossposts (Stand 25. August: in Berlin rund 40 Prozent).
Zeitfenster: Rollierende letzte 30 Tage (aktuell 27. Juli 2026 bis 25. August 2026), gemessen am Veröffentlichungsdatum. Am Wahltag wird das Fenster eingefroren.
Wochen-Chart: Der Zeitverlauf gruppiert die bis heute aufgelaufenen Views nach Veröffentlichungswoche; er zeigt keinen Wochenzuwachs, und jüngere Wochen sammeln noch Views nach.
Vergleich mit Sachsen-Anhalt: Die Sachsen-Anhalt-Analyse trackt nur die Landesebene. Ebenen-Anteile beider Wahlen sind deshalb nur auf gleichem Zuschnitt vergleichbar; der Artikel weist diesen Kern-Vergleich separat aus.
Live-Updates: Alle Komponenten laden ihre Zahlen mehrmals täglich neu. Statische Zahlen im Text sind Momentaufnahmen vom 25. August; kürzlich ergänzte Accounts fließen ein, sobald ihre Historie synchronisiert ist.
Umfragen: Forsa vom 22. August 2026 (online, n = 1.535, Feldzeit 4.–18. August, im Auftrag von t-online), via dawum.de.
Was wir nicht messen: bezahlte Reichweite, Reuploads und Drittkanäle, geschlossene Gruppen sowie die geografische Herkunft der Zuschauer. Views sind keine Wahlabsicht.
Für Redaktionen und Forschung
Alle Zahlen, Charts und Kernaussagen dieser Analyse dürfen für redaktionelle und wissenschaftliche Zwecke frei zitiert werden, mit Quellenangabe viral.app und Link auf diese Seite. Die Daten aktualisieren sich mehrmals täglich, Momentaufnahmen daher bitte mit Datum zitieren. Für Sonderauswertungen melde dich gern beim Team.
Transparenz
Diese Analyse ist keine Wahlempfehlung. Wir messen öffentlich zugängliche Reichweiten- und Engagement-Daten und ordnen sie ein. Über die Inhalte der Videos urteilen die Zahlen nicht.
Fehlt etwas oder stimmt eine Zahl nicht?
Diese Analyse ist eine laufende Erhebung, keine amtliche Statistik. Wenn ein Account fehlt, falsch zugeordnet ist oder eine Zahl nicht plausibel wirkt, schreib uns. Wir prüfen jeden Hinweis und korrigieren nachvollziehbar, die Zahlen im Artikel aktualisieren sich danach automatisch.
Alle Kennzahlen, Charts und Tabellen kommen live aus dem viral.app Tracking und beziehen sich auf die letzten 30 Tage (28. Juli 2026 bis 26. August 2026).
Letzter Datenstand: 26.08.2026, 15:48 Uhr
406
Views in 30 Tagen
10,3 Mio.
Über 406 getrackte Accounts auf 4 Plattformen
Videos in 30 Tagen
1.733
TikTok, Instagram Reels, Facebook und YouTube
View-Anteil SPD
22,3 %
Zum Vergleich: 12 % in der Sonntagsfrage
Tage bis zur Wahl
25
Abgeordnetenhauswahl Berlin am 20. September 2026
SPD
22,3 %
22,3 %
20,1 %
17,8 %
5.936
11
0
14,3 %
54 %
31 %
473.282
35
13
10.417
6
43.378
12
3,6 %
299.334
87
4.257
7
2,1 %
— 406 Accounts und 1.733 Videos, Stand 26.08.2026, 15:48 Uhr