Influencer-Briefing: Vorlage und ausgefülltes Beispiel zum Kopieren

Ein Influencer-Briefing zum Kopieren, ein ausgefülltes Beispiel für eine Short-Form-UGC-Kampagne, eine Kurzversion für einzelne TikToks und Reels und die Konditionen, die Hunderte Creator-Kampagnen tatsächlich genutzt haben.

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Veröffentlicht29. Juni 2025
Aktualisiert1. Oktober 2026

Ein Influencer-Briefing, auch Creator-Briefing genannt, ist ein einseitiges Dokument, das einem Creator sagt, wofür das Video da ist, welche zentrale Idee es vermitteln muss, was unbedingt hineingehört, was tabu ist und was der Creator selbst entscheidet. Dazu kommen die Konditionen: wie viele Videos, wann gepostet wird, wie die Bezahlung funktioniert, wie gekennzeichnet wird und wer die Inhalte weiterverwenden darf. Kopier die Vorlage unten und gleich sie dann mit dem ausgefüllten Beispiel für eine Short-Form-UGC-Kampagne und mit der Kurzversion für ein einzelnes TikTok oder Reel ab.

Beschränk den kreativen Teil auf 200 bis 350 Wörter. Der Copilot von viral.app markiert Entwürfe über 450 Wörtern, weil Creator Briefings nur überfliegen. Menge und Bezahlung gehören in die Konditionen. In Hunderten Kampagnen aus dem Jahr 2026 lag das mediane Monatsziel bei 30 Videos pro Creator, und 57 % zahlten eine Grundvergütung pro Video plus Geld für Views.

Influencer-Briefing-Vorlage (zum Kopieren)

Teil 1 lesen Creator, bevor sie drehen, Teil 2 enthält die Konditionen. Ersetz alles in [eckigen Klammern].

Teil 1: das kreative Briefing

## Der Auftrag

[1 bis 2 Sätze: wofür das Video da ist, für wen
es ist und was die Zuschauer danach denken oder
tun sollen.]

## Wen du ansprichst

[Die Situation der Zuschauer in 1 bis 2 Sätzen.
Ein Moment in ihrem Leben, keine Altersgruppe.]

## Die Kernidee

- Botschaft: [das eine, was hängen bleibt]
- Beweis im Bild: [was man sehen muss]

## So baust du es auf

- Hooks zum Ausprobieren: [2 bis 4 Richtungen,
  keine Skripte]
- Story-Beats: [2 bis 4 Schritte]
- Produktmoment: [was zu sehen ist und bis wann]
- Call to Action: [eine Handlung]

## Lern von den Beispielvideos

1. [Label]: [was du übernehmen sollst, was
   nicht]
2. [Label]: [was du übernehmen sollst]
3. [Label]: [was du übernehmen sollst]

## Muss rein

- [Der Produktmoment]
- [Freigegebene Aussagen, bei Bedarf wörtlich]
- Kennzeichnung: [die genaue Methode]

## Bitte vermeiden

- [Aussagen, die du nicht machen darfst]
- [Konkurrenten, Wörter, Szenen, Musik]

## Deine Freiheiten

- [Was der Creator entscheidet: Setting,
  Formulierung, Präsentation, Humor]

## Material

- [Links, Rabattcode, App-Login, Produktfotos]

Teil 2: die Konditionen

## Leistungen

- Plattformen: [TikTok / Instagram Reels / Shorts]
- Menge: [Anzahl] Videos pro [Woche / Monat]
- Länge: [Spanne in Sekunden]
- Zeitraum: [Start], [Ende oder Posting-Fenster]
- Freigabe: [vor dem Posten oder nicht],
  [Rückmeldezeit], [Anzahl Korrekturschleifen]

## Bezahlung

- Garantiert: [pro Video / monatliche
  Grundvergütung]
- Leistungsabhängig: [Satz pro 1.000 Views oder
  Boni ab View-Schwellen]
- Welche Views zählen: [nur organische?], für
  [Tage] Tage nach dem Posten
- Auszahlung: [Rhythmus], per [Methode],
  [Obergrenze, falls vorhanden]

## Kennzeichnung

- [Wie der Creator die bezahlte Partnerschaft
  kennzeichnet]

## Nutzungsrechte

- Repost auf Brand-Accounts: [ja / nein]
- Als Spark Ad oder Partnership Ad bewerben:
  [ja / nein], [wie lange], [Zusatzhonorar]

## KI-Regel

- [Nur echte Menschen / KI erlaubt / nur
  KI-Stimme]

## Kontakt

- [Ein Kanal], [Antwortzeit]

In viral.app stehen Menge und Bezahlregeln in den Kampagneneinstellungen, die Creator sehen. Kennzeichnung, Nutzungsrechte und KI-Regel schreibst du ins Briefing oder in den Vertrag. Die Vorlage ist reines Markdown: Du kannst sie in ein Dokument oder eine Notion-Seite einfügen, und die Briefs-API von viral.app nimmt sie als contentMarkdown an. Arbeitet dein Team in Notion, nimm die kostenlose Notion-Vorlage für Influencer-Briefings (auf Englisch): Sie bringt ein Board für die Deliverables und zwei ausgefüllte Beispiele mit.

Länge des kreativen Briefings
200 bis 350 Wörter
Darauf zielt der Briefing-Copilot von viral.app. Entwürfe über 450 Wörtern markiert er.
Medianes Monatsziel an Videos
30 pro Creator
viral.app-Kampagnen mit monatlicher Auszahlung, 2026. Mittlere 50 %: 20 bis 60.
Creator, die klare Briefings für unverzichtbar halten
53 %
Nur 10 % haben das Gefühl, echte kreative Kontrolle zu haben. Later, 403 Creator, Okt. 2025.

Was in jedes Feld gehört und welche Fehler typisch sind

Jedes Feld beantwortet eine Frage, die dir ein Creator sonst per DM stellen würde oder bei der er raten müsste.

Die Felder der Vorlage, was hineingehört und was meistens schiefgeht.
FeldWas hineingehörtTypischer Fehler
Der Auftrag

Wofür das Video da ist, für wen es ist und was die Zuschauer danach tun sollen.

„Mach ein witziges TikTok über unsere App.“ Zwanzig Creator lesen das auf zwanzig Arten.

Wen du ansprichst

Die Situation der Zuschauer: „drei Klausuren in fünf Tagen und kein Plan“.

„Frauen, 18 bis 34“. Damit weiß ein Creator nicht, was er sagen soll.
Die KernideeEine Botschaft und die Einstellung, die sie beweist.Fünf Kernbotschaften. Ein 20-Sekunden-Video trägt eine.
So baust du es auf

2 bis 4 Hook-Richtungen, 2 bis 4 Story-Beats, wann das Produkt auftaucht, ein Call to Action.

Ein komplettes Skript. Creator lesen es Wort für Wort ab, und es klingt nach Werbung.

Beispielvideos

Nummerierte Referenzvideos, jedes mit kurzem Label und dem, was man daraus lernen soll.

Nackte Links. Creator übernehmen den Wortlaut, obwohl du das Tempo gemeint hast.

Muss rein

Das Unverhandelbare: Produktmoment, freigegebene Aussagen, Kennzeichnung.

Wünsche dazwischengemischt, sodass Creator nicht erkennen, was Pflicht ist.

Bitte vermeiden

Aussagen, die nicht erlaubt sind, Konkurrenten, verbotene Wörter, Szenen und Musik.

Fehlt, und dann werden Videos wegen Regeln abgelehnt, die nie jemand aufgeschrieben hat.

Deine Freiheiten

Was der Creator entscheidet: Setting, Formulierung, Präsentation, Humor.

Weggelassen, also halten Creator alles für festgelegt und gehen auf Nummer sicher.

Leistungen

Plattformen, Videos pro Woche oder Monat, eine Längenspanne, Termine, Freigabeschritte.

„Ein paar Videos“ ohne Zahl, ohne Datum und ohne Grenze für Korrekturen.

Bezahlung

Garantierte und leistungsabhängige Vergütung, welche Views wie lange zählen, wann und wie gezahlt wird.

„Plus CPM-Bonus“, ohne zu sagen, welche Views zählen oder wann ausgezahlt wird.

KennzeichnungWie der Creator den Post als bezahlte Partnerschaft kennzeichnet.Bleibt leer, und dann macht es jeder Creator anders.
Nutzungsrechte

Ob du repostest, ob du als Spark Ad oder Partnership Ad bewirbst, wie lange und zu welchem Honorar.

Werberechte erst anfragen, wenn ein Video durchstartet, ohne vereinbarten Preis.

KI-RegelNur echte Menschen, KI erlaubt oder nur KI-Stimme.Keine Regel, und dann ein fertiges Video mit KI-Avatar ablehnen.

Influencer-Briefing-Beispiel: ein ausgefülltes Briefing für eine UGC-Kampagne

Nur ein Beispiel
Acme Planner ist eine erfundene Lernplaner-App. Die Beträge sind die Mediansätze bei USD-Jobs mit monatlicher Auszahlung auf dem Jobboard von viral.app, August bis September 2026, und keine Empfehlung für Honorare.

Die Ausgangslage: Acme Planner will, dass studentische Creator in der Klausurenphase etwa einmal am Tag auf ihren eigenen TikTok- und Instagram-Accounts posten, bezahlt pro Video plus Views. Teil 1 kommt auf rund 270 Wörter.

## Der Auftrag

Hi Sam, dreh ein natives Problem-Lösungs-Video
für Studierende, die das Lernen auf die letzte
Woche schieben, damit sie Acme Planner als
schnellsten Weg sehen, ihre Klausurenwoche zu
planen.

## Wen du ansprichst

Jemand mit drei Klausuren in fünf Tagen, der noch
nicht mit dem Lernen angefangen hat und das
Gefühl hat, alle anderen sind schon weiter.

## Die Kernidee

- Botschaft: Acme macht aus deinen Klausurterminen
  in unter einer Minute einen Lernplan für jeden
  Tag.
- Beweis im Bild: Du tippst deine Klausurtermine
  ein, und der fertige Plan erscheint.

## So baust du es auf

- Hooks zum Ausprobieren: „POV: 3 Klausuren in 5
  Tagen und du hast noch nicht angefangen“; von
  Panik zu Ruhe in einem Schnitt; „die App, die
  mich durch die Klausurenphase gebracht hat“
- Story-Beats: die Panik, der Post-it-Plan, der
  scheitert, Acme baut den Plan, du hakst Tag eins
  ab
- Produktmoment: Der Plan erscheint spätestens
  bei Sekunde 8
- Call to Action: „Für Studierende kostenlos, Link
  in der Bio“

## Lern von den Beispielvideos

1. Panik-POV: Übernimm das Tempo und den schnellen
   Schnitt auf den Handybildschirm. Nicht den
   Wortlaut.
2. Schreibtisch-Zeitraffer: wie du die App ohne
   Bildschirmaufnahme zeigst.
3. Tag 1 vs. Tag 5: das Vorher-nachher-Ende.

## Muss rein

- Im Bild: wie der Plan erstellt wird
- „Für Studierende kostenlos“ als einzige
  Preisaussage
- Kennzeichnung: wie in den Konditionen
  festgelegt

## Bitte vermeiden

- Notenversprechen („damit schreibst du eine 1,0“)
- Andere Planer-Apps beim Namen
- Drehs in einem echten Prüfungssaal

## Deine Freiheiten

- Setting, Formulierung, Outfit, Humor und mit
  welchem Hook du einsteigst
- Sprich so, wie du mit jemandem aus deinem
  Semester reden würdest

## Material

- Kostenloser Premium-Login: im viral.app-Chat
- App-Store-Links: in der Kampagne

Und die Konditionen für dieselbe Kampagne:

## Leistungen

- Plattformen: deine TikTok- und Instagram-Accounts
- Menge: 30 Videos im Monat, etwa eins pro Tag
- Länge: 15 bis 60 Sekunden
- Zeitraum: 6. Oktober bis 15. Dezember
- Freigabe: keine Freigabe vor dem Posten;
  Feedback zu jedem Video innerhalb von 48 Stunden

## Bezahlung

- Garantiert: 16 $ pro gepostetem Video, das sich
  ans Briefing hält
- Leistungsabhängig: 1 $ pro 1.000 Views
- Welche Views zählen: nur organische Views, für
  30 Tage nach dem Posten
- Auszahlung: monatlich über viral.app, ohne
  Obergrenze

## Kennzeichnung

- Kennzeichne jedes Video als bezahlte
  Partnerschaft mit Acme Planner

## Nutzungsrechte

- Wir dürfen deine Videos mit Namensnennung auf
  den Accounts von Acme reposten
- Für Videos, die wir bewerben wollen, fragen wir
  einen Spark-Ads-Code für 60 Tage an und zahlen
  ein Pauschalhonorar, das wir vorher mit dir
  vereinbaren

## KI-Regel

- Nur echte Menschen: keine KI-Avatare, keine
  KI-Stimmen

## Kontakt

- viral.app-Chat, Antwort innerhalb eines Werktags

Warum es so aufgebaut ist:

  • Eine Idee, eine Beweis-Einstellung. Alles in Teil 1 dient dem Satz „Klausurtermine rein, Plan raus“. Die Hooks sind Richtungen, damit 30 Videos im Monat nicht alle gleich anfangen.
  • Die Beispielvideos haben Namen. Im Text steht „Panik-POV“, und in viral.app sehen Creator „1. Panik-POV“ über dem ersten Beispielvideo. So ist der Bezug eindeutig.
  • Die Zahlen stammen aus echten Deals. 30 Videos im Monat sind das mediane Ziel in viral.app-Kampagnen mit monatlicher Auszahlung. 16 US-Dollar pro Video und 1 US-Dollar pro 1.000 Views sind die Mediane bei USD-Jobs mit monatlicher Auszahlung auf unserem Jobboard. In viral.app würdest du „Hi $creator_first_name“ statt „Hi Sam“ schreiben, und jeder Creator sieht seinen eigenen Namen.

Kurzes Briefing für ein einzelnes TikTok oder Reel

Für einen einzelnen bezahlten Post oder einen Post gegen ein Gratisprodukt ist die volle Vorlage zu viel. Diese Version passt in eine Nachricht und deckt trotzdem die vier Punkte ab, die später für Streit sorgen: Kennzeichnung, Freigabe, Zahlungstermin und Nutzungsrechte.

## Ein [TikTok / Reel] für [Marke]

Hi [Name], ein Video über [Produkt].

- Die Idee: [ein Satz]
- Zeigen: [der Produktmoment], bis Sekunde [x]
- Vermeiden: [Aussagen, Konkurrenten]
- Deine Wahl: Hook, Setting, Formulierung, Länge
- Kennzeichnung: [wie die bezahlte
  Partnerschaft gekennzeichnet wird]
- Link oder Code: [URL / Code] in [Bio / Caption]
- Entwurf: bis [Datum], [eine] Korrekturschleife
- Posten: zwischen [Datum] und [Datum]
- Bezahlung: [Betrag] per [Methode] innerhalb von
  [x] Tagen nach dem Posten
- Nutzung: [nur organischer Repost / Ads für
  x Tage gegen Aufpreis]

Schick es erst, wenn der Creator auf deine Outreach-Nachricht zugesagt hat, nicht als erste Nachricht. Suchst du noch Creator, fang mit Micro-Influencer auf TikTok finden an.

UGC-Briefing-Vorlage (für Werbe-Creatives)

Kaufst du UGC, um es als Ads auf deinen eigenen Accounts zu schalten statt als Posts auf dem Account des Creators, braucht das Briefing Dateivorgaben und Rechte statt Posting-Terminen. Behalte Teil 1 der Vorlage für die Idee und ersetz Teil 2 durch diesen Block:

## Lieferung

- Format: 9:16 hochkant, [1080 x 1920],
  [Längenspanne]
- Dateien: der fertige Schnitt plus Rohmaterial,
  Clips nach Einstellung benannt
- Hook-Varianten: [3] verschiedene Anfänge für
  denselben Hauptteil
- Untertitel: [eingebrannt / keine, wir fügen
  Text hinzu]
- Musik: keine oder [der Track, den wir liefern]
- Lieferung über: [Drive / Frame.io / Chat] bis
  [Datum]
- Korrekturen: [eine] Runde innerhalb von [x]
  Tagen

## Bezahlung und Rechte

- Honorar: [Betrag] pro Video, Hook-Varianten
  [inklusive / extra]
- Nutzung: Paid Ads auf [Plattformen],
  [Regionen], für [3 / 6 / 12] Monate
- Handle des Creators in Ads: [Spark-Ads-Code /
  Zugriff für Partnership Ads], für [Tage]
- KI-Regel: [nur echte Menschen / KI erlaubt]

Lass dir Hook-Varianten als separate Dateien schicken, damit du die Anfänge gegeneinander testen kannst. Und leg den Nutzungszeitraum fest, bevor der Creator dreht, nicht erst, wenn eine Ad gut läuft.

Was in die Konditionen gehört: Zahlen aus Hunderten Kampagnen

So haben Brands und Agenturen die Creator-Kampagnen eingestellt, die zwischen Januar und Oktober 2026 auf viral.app liefen und mindestens einen zugewiesenen Creator hatten.

Einstellungen in Creator-Kampagnen auf viral.app, Januar bis Oktober 2026. Quelle: viral.app-Kampagnendaten.

EinstellungWas Kampagnen gewählt haben
AuszahlungsrhythmusMonatlich 71 %, wöchentlich 21 %, alle zwei Wochen 7 %
Videoziel pro Creator

Median 30 pro Monat (mittlere 50 %: 20–60). Wöchentliche Kampagnen: Median 5 pro Woche

Grundvergütung pro Video67 % der Kampagnen
Bezahlung für Views85 %: Boni ab View-Schwellen in 64 %, ein CPM in 30 %
Grundvergütung plus Bezahlung für Views57 %
Festes Gehalt pro Zeitraum18 %
Wie lange Views zählen

Bei Kampagnen, die für Views zahlen: 28–31 Tage nach dem Posten in 56 %, 7 Tage oder weniger in 24 %, 8–21 Tage in 16 %, länger in 4 %

  • Nenn die Menge als Zahl pro Zeitraum. Ein Ziel von 30 im Monat heißt etwa ein Video pro Tag und Creator, wöchentliche Kampagnen verlangten im Median 5. Programme mit Hunderten Creatorn können von jedem Einzelnen weniger verlangen: Das UGC-Playbook für einen CPM unter 1 US-Dollar rechnet mit 200 Creatorn, die 3 bis 5 Videos im Monat posten.
  • Sag, welche Views zählen und wie lange. Die Kampagnen verteilen sich auf zwei Lager: ein Fenster von etwa einem Monat oder eines von höchstens einer Woche. Wer nach Views bezahlt wird, kann nicht planen, ohne zu wissen, welches gilt.
  • Die meisten Deals mischen garantierte und leistungsabhängige Bezahlung. 57 % kombinierten eine Grundvergütung pro Video mit Bezahlung für Views, 15 % zahlten nichts für Views. Wie du das aufsetzt, steht in leistungsbasierte Creator-Bezahlung.

Was Brands in Jobanzeigen verlangen

Jobanzeigen zeigen dieselben Konditionen schon vor der Buchung. Über alle Jobs, die zwischen dem 3. August und dem 30. September 2026 auf dem Jobboard von viral.app veröffentlicht wurden:

  • Menge: im Median mindestens 7 Videos pro Woche und Creator (mittlere 50 %: 4 bis 10).
  • Plattformen: TikTok in 96 % der Jobs, Instagram in 85 %, YouTube in 27 %, Facebook in 24 %.
  • Formate: Talking Head 61 %, Produktdemo 53 %, Tutorial 30 %, Review oder Testimonial 29 %.
  • KI: 46 % wollten nur echte Menschen, fast niemand verlangte KI-generierte Inhalte, der Rest legte keine Regel fest. Deshalb hat die Vorlage eine Zeile für die KI-Regel.
  • Tests: 22 % ließen Bewerber ein Probevideo zu einem kurzen Challenge-Briefing drehen.
  • Bezahlung: Bei USD-Jobs mit monatlicher Auszahlung lag der Median bei 16 US-Dollar pro Video, 1 US-Dollar pro 1.000 Views und 500 US-Dollar Grundvergütung im Monat. Aktuelle Zahlen findest du unter UGC-Preise.

Videolänge: Gib eine Spanne vor, keine Sekundenzahl

Das mediane TikTok in unseren Daten dauert 16 Sekunden, das mediane Reel 18 Sekunden, und rund zwei Drittel von beiden sind kürzer als 30 Sekunden. Die Länge ändert aber kaum, wie oft ein Video die üblichen Views seines Creators übertrifft.

Die Videolänge ändert kaum, wie oft ein Video durchstartet
Anteil der Videos mit mindestens dem 10-Fachen der Median-Views ihres Accounts, nach Länge
Die Videolänge ändert kaum, wie oft ein Video durchstartet
TikTok-VideosInstagram Reels
Unter 15 s4.9%5.2%
15–29 s5.0%4.4%
30–59 s5.9%4.7%
1–3 Min.7.7%5.5%
Quelle: viral.app-Trackingdaten, 2,5 Mio. TikTok-Videos und Reels, gepostet von Okt. 2025 bis Aug. 2026 von rund 37.000 Accounts mit mindestens 10 Videos. Views Stand Okt. 2026.

Bei Reels liegt der Anteil, der das 10-Fache des Account-Medians erreicht, bei jeder Länge zwischen 4,4 % und 5,5 %. Auf TikTok schnitten Videos von einer bis drei Minuten etwas besser ab: 7,7 % gegenüber 4,9 % bei Videos unter 15 Sekunden. Gib im Briefing eine Spanne vor, die zur Idee passt, etwa 15 bis 60 Sekunden, und lass den Creator die Länge nach der Story wählen.

Was Creator von einem Briefing brauchen

Zwei Creator-Umfragen kommen zum selben Ergebnis: Creator wollen klare Leitplanken und Raum, das Video zu ihrem eigenen zu machen.

Creator-Umfragen zu Briefings und zur Arbeit mit Brands.
ErgebnisQuelle
53 % der Creator halten klare Briefings für unverzichtbar

Later, 403 Creator, Okt. 2025

53 % wünschen sich mehr kreative Freiheit bei Brand-Jobs; 10 % haben das Gefühl, echte kreative Kontrolle zu haben

Later, Okt. 2025

34 % haben das Gefühl, wenig oder keinen Einfluss auf die Gestaltung von Kampagnen zu haben

Later, Okt. 2025
47 % achten bei der Wahl ihrer Brand-Partner auf kreative Freiheit

Tipalti, 1.231 Creator aus den USA und Großbritannien, Juli bis Aug. 2023

56 % haben sich schon von einer Brand unterbewertet gefühlt; Gründe waren unter anderem unfaire Bezahlung (50 %), unrealistische Erwartungen an Projekte (42 %) und verspätete Zahlungen (34 %)

Tipalti, 2023

96 % sagen, dass die Erfahrung mit einer Brand stark beeinflusst, ob sie wieder mit ihr arbeiten

Tipalti, 2023

Was das für das Briefing bedeutet:

  • Trenn das Unverhandelbare vom Rest. Later macht in seiner Auswertung Briefings verantwortlich, die feste Regeln mit Vorlieben vermischen. Die Abschnitte „Muss rein“, „Bitte vermeiden“ und „Deine Freiheiten“ gibt es, damit Creator die Grenze sehen.
  • Mach Erwartungen zählbar. „Ein paar Videos“ führt genau zu den unrealistischen Erwartungen, über die sich die Creator bei Tipalti beschwert haben. „30 Videos im Monat, 15 bis 60 Sekunden, keine Freigabe vor dem Posten“ nicht.
  • Sag, wann das Geld kommt. Nenn Auszahlungsrhythmus und Methode. viral.app zahlt Creator in über 180 Ländern über die Methode ihrer Wahl aus: USDC oder EURC kommen in Sekunden bis Minuten an, PayPal und Venmo meist innerhalb einer Stunde, SEPA- und britische Banküberweisungen in 1 bis 2 Werktagen.

So funktionieren Briefings in viral.app

Die Vorlage folgt dem Aufbau der Briefings in viral.app. Ein Briefing hat einen internen Namen, den Creator nie sehen, den Text, den Creator lesen, und nummerierte Beispielvideos. Du legst fest, wer es liest: die Creator einer Kampagne, ausgewählte Creator oder alle bei deiner Brand.

Der Briefing-Editor: oben der interne Name und wer das Briefing liest, darunter der Text für die Creator und die Beispielvideos.
  • Creator müssen es lesen. Jeder Creator, den ein Briefing erreicht, bekommt einen Pflicht-Dialog und klickt auf Mark as Read. Die Karte des Briefings zeigt einen Zähler wie „12/15 read“, und Read Status listet auf, wer es noch nicht gelesen hat.
  • Variablen werden pro Creator ausgefüllt. Tippe $, um den Vornamen des Creators, den Markennamen, das Videoziel der Kampagne, den Auszahlungsrhythmus oder das Startdatum des Creators einzufügen. So funktioniert ein Briefing für jeden Creator einer Kampagne.
  • Beispielvideos tragen Labels. Jedes Beispielvideo bekommt ein Label mit bis zu 60 Zeichen, das nach seiner Nummer über dem Video steht.
  • Änderungen passieren nicht unbemerkt. Speichere ohne Benachrichtigung oder nutze Save & Notify: Dann bekommt jeder Creator eine In-App-Benachrichtigung und eine E-Mail und muss das Briefing erneut lesen.
  • Copilot und API. Der Copilot entwirft ein Briefing und findet Beispielvideos aus deiner Nische, und du gibst alles frei, bevor etwas erstellt oder geteilt wird. Die Briefs-API nimmt den Text als Markdown oder TipTap-JSON an, und Webhooks werden ausgelöst, wenn ein Briefing veröffentlicht oder gelesen wird.
  • Views aus Ads zählen nicht zur View-Vergütung. Create Ad macht aus einem getrackten Post eine Spark Ad oder eine Partnership Ad auf deinem eigenen Werbekonto. Ist TikTok oder Meta verbunden, trennt viral.app bei beworbenen Posts organische und bezahlte Views, und viewbasierte Auszahlungen in Kampagnen zählen nur organische Views.

Die komplette Anleitung steht in den Docs zu Creator-Briefings.

So haben wir gemessen

  • Kampagnen: alle Creator-Kampagnen mit mindestens einem zugewiesenen Creator, erstellt zwischen dem 16. Januar und dem 1. Oktober 2026. Kein einzelner Workspace dominiert die Stichprobe. Wir haben Auszahlungsrhythmus, Videoziel und Auszahlungsregeln jeder Kampagne ausgewertet.
  • Jobs: jeder Job, der zwischen dem 3. August und dem 30. September 2026 auf dem Jobboard von viral.app veröffentlicht wurde, auch Jobs, die inzwischen pausiert sind.
  • Videos: 1,3 Mio. TikTok-Videos und 1,2 Mio. Instagram Reels, gepostet zwischen Oktober 2025 und August 2026 von rund 37.000 Accounts mit mindestens 10 Videos in diesem Zeitraum. Es sind Accounts, die Brands, Agenturen und Creator in viral.app tracken (ihre eigenen, die ihrer Creator und die ihrer Konkurrenz). Als Durchbruch gilt ein Video mit dem 10-Fachen der Median-Views seines Accounts. Views Stand Oktober 2026.
  • Datenschutz: Wir nennen nur Anteile und Mediane. Keine Kampagne, keine Brand und kein Creator ist erkennbar.
  • Umfragen: wie im Text verlinkt, geprüft am 1. und 2. Oktober 2026.

Häufige Fragen

Ein kurzes Dokument, das einem Creator sagt, wofür ein gesponsertes Video da ist, welche zentrale Idee es vermitteln muss, was hinein muss, was tabu ist und was der Creator entscheidet. Meist kommen die Konditionen dazu: Leistungen, Bezahlung, Kennzeichnung und Nutzungsrechte.

Schreib dein nächstes Briefing in viral.app

Entwirf das Briefing mit dem Copilot, häng Beispielvideos mit Labels an, schick es an eine Kampagne und sieh, wer es gelesen hat. Danach trackst du jedes Video deiner Creator und bezahlst sie nach Views. Erstell einen viral.app-Account und richte deine erste Kampagne ein.